1. Herren | „Tanz in den Mai“ oder „Einmal verliert man und einmal gewinnt man!“ – Friesenjungs : Heessel 0:3 | Friesenjungs : Wedemark 4:2

1. Herren | Einmal verliert man und einmal gewinnt man! – Friesenjungs : Heessel 0:3

29.04.2018 – Hänigsen (mk) | Nach der sehr unglücklichen Niederlage im Nachholspiel gegen die MTV Ilten II, stand für diesen Sonntag wieder eine Partie gegen eine Reserve auf dem Plan. Für das Spiel gegen den Heesseler SV musste Trainer Steffen Klein auf Nils Bork, Lukas Kühle, Simon Schreiber, Sven Wedemeier und Daniel Steppuhn verzichten. Zudem steht mit Marco Klingberg ein Spieler bis zum Saisonende nicht mehr zu Verfügung.

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Muss manchmal zeigen wo es lang geht | Sven Heinemann als Richtungsgeber?

Dementsprechend gingen die Friesen mit einer abermals auf vielen Positionen veränderten Startelf ins Spiel. Daraus resultierte, dass auf Seite der Friesen nicht wirklich ein flüssiges Spiel entstand. Heessel war in der Anfangsphase spielbestimmend und konnte sich das ein oder andere Mal gefährliche Chancen herausspielen. Die Friesen konnte hingegen nur selten gefährlich werden. In der 22. Spielminute gingen die Gäste dann schließlich durch Steven Kriesten in Führung, der aus knapp 20 Metern aufgrund eines Abwehrfehlers etwas glücklich ins lange Eck traf. Auch anschließend war ein Chancenplus auf Seiten der Reserve aus Heessel zu verzeichnen, allerdings ging es mit 0:1 in die Pause.

 

 

 

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Kein Pfiff? | Joest Fichtner war hier wohl nicht einverstanden mit der Entscheidung!

Für die zweite Halbzeit viel vorgenommen, mussten die Friesen 10 Minuten nach Wiederanpfiff die nächsten Rückschläge in Kauf nehmen. Zunächst erhielt man einen klaren Foulelfmeter an Alexander Klingberg nicht. Kurz darauf gab es dann einen unnötigen Ballverlust im Mittelfeld und im Laufduell mit Ex-Friese Wisam Massecka wusste sich Innenverteidiger Jan Schultz nur mit einem Foulspiel zu helfen und wurde daher frühzeitig vom Schiedsrichten mit einer roten Karte zum Duschen geschickt. Drei Minuten später nutzten Gäste die daraus resultierende ungeordnete Defensive der Friesen direkt aus, indem Amboise N’Guettia, nach Missverständnis Ballverlust von Tobias Judel nur noch ins leere Tor einschieben musste (58.Spielminute). Die Friesen probierten jedoch weiterhin den Anschlusstreffer zu erzielen, hatten aber an diesem Tag wie schon im Spiel gegen Ilten II nicht das nötige Glück im Abschluss. Zudem entschied der Schiedsrichter ein zweites Mal auf „weiterspielen“, obwohl es nach Foul an Sven Heinemann erneut hätte Elfmeter für die Friesen geben müssen.

 

Endgültig konnten die Gäste dann in der 82. Minute den Deckel draufmachen, nachdem Julius Bielmann nach einer kurz ausgeführten Ecke zum 3:0 Endstand traf.

Fazit: Das wie erwartet schwere Spiel konnte die Friesen nicht für sich entscheiden. Der dünne Kader, vermisste Einsatzbereitschaft und das fehlende Quäntchen Glück im Abschluss und bei den beiden Elfmeterentscheidungen resultieren an diesem Tag in einem verdienten Auswärtssieg für den Heesseler SV. Für das Nachholspiel am 1. Mai kommt mit dem SC Wedemark der nächste schwere Gegner in das Friesenstadion.

 

1. Herren | Einmal verliert man und einmal gewinnt man! – Friesenjungs : Wedemark 4:2

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Wer arbeitet, muss viel trinken! | Abwehrkante Jan Rumohr musste zum Ausschwitzen antreten!

01.05.2018 – Hänigsen (mk) | Nur 48 Stunden nach der verdienten Niederlage im Heimspiel gegen den Heesseler SV, stand die nächste Partie zu Hause gegen den SC Wedemark an. Für die vierte Partie in 10 Tagen musste Friesen-Trainer Steffen Klein auf Nils Bork, Lukas Kühle, Sven Wedemeier, Benjamin Hopp, Lennart Liebenau sowie Jan Schultz verzichten.

Bei kräftigen Wind entwickelte sich im Stadion der Friesen ein gutes 1. Kreisklassenspiel. Beide Mannschaften spielten gut nach vorne, entwickelten einige gute Möglichkeiten und verteidigten gut. So hatten die Friesen in der 20. Minute die Dreifach-Chance auf den Führungstreffer, nachdem Michael Zydeks, Alexander Klingbergs und Marcel Köhnes Schuss jeweils geblockt wurde. Auch Wedemark hatte zwei gute Möglichkeiten, die durch Torwart Jan Heinemann und Innenverteidiger Jan Rumohr entschärft wurden. In der 27. Spielminute entschied der sehr gute Schiedsrichter nach Foul im Strafraum an Michael Zydek zu recht auf Elfmeter. Diesen konnte Friesen-Torjäger Fabrizio Pizzo eiskalt ins rechte Eck verwandeln. Weitere gute Spielzüge konnten auf beiden Seiten nicht verwertet werden, sodass es mit der knappen Führung für die Friesen in die Halbzeit ging.

Nach der Pause mussten die Friesen verletzungsbedingt Daniel Steppuhn auswechseln. Dafür kam Reservespieler Lennart Hibbeln. Mit der veränderten Defensive musste die Friesen den frühen Ausgleich hinnehmen. Den, über die Abwehr gechipte, Ball verwertete Henrik Melloh sehenswert per Heber zum 1:1 (56. Spielminute). Die Friesen steckten aber nicht auf und konnten nur wenige Minuten später in Führung gehen. Alexander Klingberg verwertete das Zuspiel von Michael Zydek zum 2:1 (60. Spielminute). Kurz darauf hatte Fabrizio Pizzo das 3:1 auf den Fuß, bekam aber jedoch nicht genug Druck hinter den Ball. In der 84. Minute konnten die Friesen dann jedoch für die Vorentscheidung sorgen. Nach erneutem Assist von Michael Zydek, konnte Lennart Hibbeln per Direktschuss ins kurze Eck die Anzeigetafel auf 3:1 stellen. Nur drei Minuten später war dann der zweifache Vorlagengeber Michal Zydek selber erfolgreich und konnte durch einen schönen Fernschuss das 4:1 für die Friesen erzielen. Der 4:2 Treffer vom Wedemarker Tim Bleikamp in der 90. Minute war dann nur noch Ergebniskorrektur.

Fazit: Die Friesen belohnen sich trotz aller Widrigkeiten durch eine geschlossene Mannschaftsleistung mit diesem Heimerfolg zum Abschluss der englischen Wochen. Phasenweise guter und ansehnlicher Fußball, eine solide Defensivleistung und vor allem die starke Einsatzbereitschaft münden in einen verdienten Sieg im heimischen Stadion.